Historisch schlecht! Littler bricht zusammen – und die Fans buhen
Ein peinlicher Abend für Genie Luke Littler: Der 19-Jährige, Weltmeister und media sensation , scheiterte am 10. Spieltag der Premier-League bereits im Viertelfinale – und das in einer historischen Tiefschlag-Zeile. Gegen Geburtstagskind Stephen Bunting verlor er mit 4:6, ohne auch nur eine einzige 180er zu werfen. Keine einzige. In zehn Legs.
Statistisch gesehen war es seine schlechteste Leistung vor laufenden TV-Kameras aller Zeiten. Mit einem average score von gerade mal 83,94 Punkten fiel Littler weit unter sein eigenes Niveau. Sein bisheriger schlechtester TV-Schnitt lag bei 91,41 — ausgerechnet im Duell gegen Nathan Aspinall. Nur beim Players Championship 12 vor einem Jahr spielte er noch schlechter (81,11), allerdings ohne Fernsehübertragung.
Die Kritik kam schnell und hart. Experte Max Hopp von SPORT1 sagte: „Das war sein schlechtester Schnitt vor laufender Kamera. Not a single sign , dass er mit jeder Faser seines Körpers kämpfen wollte.“ Basti Schwele ergänzte: „Er wirkte lustlos. Vielleicht ein Trotzreaktion nach den Buhrufen?“ Und tatsächlich: Vor dem Match hörte man Buhrufe aus dem Publikum – ein seltsames Szenario für einen Jungstar, der noch vor Monaten als Retter des Sports gefeiert wurde.
Hopp betonte, dass Profisportler immer top performance zeigen müssen – auch unter Druck. „Man darf so eine Partie nicht einfach abschenken. Das ist eine Einladung für den Gegner, weiterzukommen.“ Bunting hingegen war mit 91,3 ein solider Performer, aber keineswegs außergewöhnlich. Der Sieg wirkte weniger wie eine Herausforderung und mehr wie eine Gabe.
Die Frage bleibt: War es nur ein Motivationsloch? Ein mental block ? Oder der erste Hinweis darauf, dass der Druck auf den Schultern des Teenagers doch zu groß wird? Die Premier League ist die Roadshow der PDC – kein Ort, um sich zu verstecken. Und Littler, der zuletzt als Phänomen galt, steht plötzlich unter Beobachtung.
Keine 180? Bei dieser Spielklasse? Das ist undenkbar. Egal ob müde oder genervt – das ist professionalism Professionalität.
Er ist 19, Leute. Lasst ihm etwas Spielraum. Ich hätte Panik in diesem pressure cooker Drucktopf. Vielleicht braucht er nur eine Pause.
Max Hopp hat recht – das war kein schlechter Tag, das war giving up Aufgeben. Bei Scheinwerferlicht darf man nicht abschalten. Punkt.
Buhrufe vorher? Klar hat er zugemacht. Jugendliche reagieren so. Not weakness Kein Zeichen von Schwäche, sondern menschliche Reaktion.
Durchschnitt unter 84? Bei der Premier League? Das ist Amateur-Niveau. No excuses Keine Ausreden.
Mentales Spiel ist alles. Littler hat carried the world die Welt getragen seit Weltmeisterschaft. Jetzt reißen die Nähte. Er braucht Hilfe, nicht Kritik.
Stephen Bunting hat es verdient. Mit 91,3 Schnitt gegen einen weak opponent schwachen Gegner – immerhin Zähler zählen.
Roadshow-Atmosphäre, Fans, Lichter, Druck. Wer erwartet perfekte Leistung jeden Abend? He's still young Er ist immer noch jung. Gebt ihm Zeit.